so nah wie möglich am Verhalten des zugrunde liegenden Blockgeräts, idealerweise
unter Umgehung von Dateisystemeffekten.
Auf Standard-Linux-Systemen wird fio mit ioengine=libaio und O_DIRECT
üblicherweise für diesen Zweck verwendet. Unter Android unterscheidet sich die Umgebung jedoch in mehrfacher Hinsicht:
- fio wird typischerweise mit dem Android NDK kreuzkompiliert und
gegen Bionic anstelle von glibc verknüpft - libaio ist nicht Teil des Standard-Android-Benutzerbereichs
- der Zugriff auf Blockgeräte unter /dev/block erfordert normalerweise Root
- es ist unklar, ob CONFIG_AIO ist in typischen Android-Kerneln aktiviert
- Ist es machbar, fio mit ioengine=libaio auf Android auszuführen, zum Beispiel
durch statische Verknüpfung von libaio oder Verwendung eines benutzerdefinierten Userspace? - Wenn libaio auf Android nicht praktikabel ist, was ist die empfohlene Methode
um die rohe UFS-Leistung zu bewerten?- mit fio mit sync/psync und direkter E/A
- kernelseitige Benchmarks oder Tracing
- vom Hersteller bereitgestellte oder plattformspezifische Tools
und würde möchten Ergebnisse erhalten, die dem rohen UFS
Geräteverhalten so nahe wie möglich kommen.
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